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Markt mit Rathaus:
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Der Rundgang beginnt im Zentrum der Stadt
auf dem 1995 neu gestalteten Marktplatz. Er wird gesäumt von
Fachwerkhäusern, die nach dem großen Stadtbrand von 1644
errichtet wurden. Im Osten wird er vom Alten Rathaus, der
dahinter liegenden Stadtkirche St. Vincenz und im Südosten
vom Heimatmuseum begrenzt. Auf dem Platz finden Volksfeste
und mittwochs und sonnabends die Wochenmärkte statt. |
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Wassermaid:
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Hier stehen zwei Brunnen. Im Osten erinnert
der Brunnen mit der Schöninger Wassermaid von 1939, einem
Wahrzeichen der Stadt, daran, dass Schöningen bis 1960 das
härteste Wasser Deutschlands hatte. Kochwasser musste aus
wenigen Weichwasserbrunnen geholt werden. Frauen bedienten
sich dabei der "Schanne", eines Tragholzes für die schweren
Wassereimer. |
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Geschichtsbrunnen:
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Im Westen steht der 1995 von Professor Bernd
Altenstein, Bremen, geschaffene über drei Meter hohe
Geschichtsbrunnen aus Bronze. Er hat die Form eines
Bohrkerns, der an Schöningens wichtige Bodenschätze Salz und
Braunkohle erinnern soll. Reliefplastische Szenen zeigen
bildhaft wichtige Episoden der Stadtgeschichte, beginnend
mit dem Feldzug des Frankenkönigs Pippin gegen die Sachsen.
Der Abt Regino von Prüm berichtet in seiner Chronik, dass
Pippin 748 in der Nähe von Schöningen lagerte. Damit ist
Schöningen die älteste urkundlich belegte Siedlung des
Braunschweiger Landes.
Es folgen Szenen mit Karl dem
Großen, Kaiser Otto III., Herzog Magnus, dem Erbauer des
Schlosses, der Gründung der Lateinschule, den großen
Feuerbrünsten des 16. und 17. Jahrhunderts, der Befreiung
Schöningens 1945 durch die Amerikaner und die
Wiedervereinigung.
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Heimatmuseum:
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Das 1927 gegründete
Heimatmuseum befindet sich seit 1959 in den von Burchard von
der Lippe um 1593 errichteten Patrizierhaus mit dem
Familienwappen am Vorderbau, der Utlucht. Es zeigt Geologie,
Vor-, Stadt-, Wirtschafts- und Industriegeschichte,
Volkskunde und -kunst sowie Landwirtschaft und bürgerliches
Leben, darunter auch Funde aus den Grabungen des
Niedersächsischen Instituts für Denkmalpflege in den östlich
von Schöningen liegenden Tagebau. In diesen sind die
ältesten menschlichen Jagdwaffen, die berühmten ca. 400.000
Jahre alten "Schöninger Speere" gefunden worden. Die Funde
werden derzeit im Niedersächsischen Landesamt für
Denkmalpflege ausgewertet. |
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Das Gebäude wurde im Jahre 1639
von der Herzogin Anna-Sophie erworben und umgebaut. Die
brandenburgisch - braunschweigischen Wappen ihrer Familie und
der ihres Mannes zieren den barocken Aufbau über dem großen
Portal. Die Herzogin richtete hier eine Lateinschule ein,
die ihr zu Ehren Anna - Sophianeum benannt wurde. Eine
Bronzetafel erinnert an den Rektor Sigismund Cuno, einen
bedeutenden Pädagogen, dem die Stadt eine 1748 verfasste
lateinische Chronik verdankt. Die Schule wurde nach der
französischen Besetzung des Herzogtums Braunschweig von Jerome,
dem Bruder Napoleons und Herrscher des Königreichs
Westfalen, 1808 zusammen mit der Universität Helmstedt
aufgehoben. |
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| Altes Rathaus:
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Das Alte Rathaus stammt mit
seiner wesentlichen Bausubstanz aus dem Mittelalter. Seine
klassizistische Fassade erhielt es 1803. Im Giebelfeld ist
das Stadtwappen abgebildet: Ein goldener Löwe, Emblem der
Braunschweiger Welfen, der Landsherren, der auf einem Turm
steht und nach einem silbernen Stern greift. Das Alte
Rathaus wurde von 1994 bis 1996 nach dem Abriss von Anbauten
aus dem 19. Jahrhundert völlig saniert und mit einem neuen
östlichen Treppenhaus versehen. Im Erdgeschoß befindet sich
die Gaststätte "Ratskeller". Nördlich neben dem Alten
Rathaus steht das 1967 errichtete Neue Rathaus mit
städtischen Dienststellen und dem Verkehrsamt. |
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| St. Vincenz:
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Die heute ev.-luth. gotische
Pfarrkirche St. Vincenz wurde um 1250 errichtet. Aus dieser
Zeit stammt noch das mächtige Westwerk mit dem Turm, von dem
aus das Schloss 1542 während der Belagerung durch die
Protestanten unter Graf Mansfeld beschossen wurde. Das
Langhaus im Stil einer dreischiffigen Hallenkirche wurde
zwischen 1429 und 1460 errichtet und musste nach dem großen
Stadt5brand 1644 völlig erneuert werden. Es wird geprägt
durch die 1644 eingebauten Emporen mit 34 Apostel- und
Prophetenbildnissen, die barocke Kanzel von 1652 und die
1658 vollendete und 1994 restaurierte, mit
Knorpelwerkmalereien geschmückte Jonas-Weigel-Orgel. Im Chor
befindet sich der barocke Altar. Die Großbuchstaben über der
Mitteltafel verschlüsseln den Namen der Stifterin "V.on
G.ottes G,naden A.nna S.opia, G.eboren A.us C.hurfürstlichem
S.tamm B.randenburg, H.erzogin Z.u B.raunschweig U.nd
L.üneburg, W.itwe". Links im Chor erhebt sich die
Fürstenprieche mit Bildnis der Herzogin. In St. Vincenz
finden regelmäßig im November die Schöninger Orgelwochen
statt. |
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| Von der Kirche
führt unser Weg nach Osten in die Fußgängerzone mit der
Niedernstrasse, eine der Hauptgeschäftsstrassen der Stadt.
An der Kreuzung der Niedernstrasse mit der Heinrich -
Wassermann - Strasse lohnt ein Blick über den dort
befindlichen Spielplatz auf die Fronten der drei schönen
Fachwerkhäuser aus dem frühen 18. Jahrhundert in der Strasse
"Plan". Wir gehen dann nach Süden in die Bismarckstrasse,
die mit ihren attraktiven Geschäften ebenfalls Gelegenheit
zum Schaufenster- und Einkaufsbummel bietet. An der nächsten
Straßenkreuzung wenden wir uns nach rechts in Richtung
Westen und kommen in die Baderstrasse. Ihr Name leitet sich
von der hier früher gelegenen Baderstube ab. Sie ist als
herzogliches Lehen seit 1377 urkundlich belegt. Von der
Baderstrasse aus gelangen wir zum Brauhof, dem ältesten Teil
Schöningens. Hier sehen wir im Osten die Fachwerkrückseite
des des Heimatmuseums sowie im Hause Nr. 12 mit der
Stadtbücherei und darüber im 1. Stock den Ausstellungsräumen
der Galerie am Brauhof, in der vom Schöninger
Kunstförderverein regelmäßig Kunstausstellungen veranstaltet
werden. |
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| Willigishaus:
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Nach Westen durch die
Abelnkarre kommen wir dann in die Salzstrasse. In ihr steht
das älteste erhaltene Fachwerkhaus Schöningens, das 1568
erbaut wurde. Es trägt als Inschrift unter anderem den
lateinischen Bibelspruch "verbum domini manet in eternum.
Anno domini 1568 (Des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit. Im
Jahre des Herrn 1568). Nach dem Bericht des Stadtschreibers
Adam Viebing soll an dieser Stelle das Geburtshaus des
Erzbischofs Willigis von Mainz gestanden haben. Willigis
wurde 975 von Kaiser Otto II. zum Erzbischof von Mainz und
zum Kanzler des Reiches ernannt und war einer der Erzieher
Kaiser Ottos III. und dessen Kanzler und der seines
Nachfolgers Heinrich II. Nach des Sage soll der Vater von
WIlligis Stellmacher gewesen sein und das Meinzer Wappen
deshalb die zwei Räder führen. |
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| Wir gehen nun
durch die Salzstrasse nach Norden und an der nächsten
Kreuzung nach links in westlicher Richtung in die Strasse
Tränke. An der Ecke zur Herrenstrasse befindet sich der
etwas versteckte Eingang zum Wallgarten. Hier finden sich
noch Reste der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen
Befestigungen der Stadt Schöningen mit der inneren und
äußeren Stadtmauer und dem dazwischenliegenden Wall. Die
Anlage wurde Mitte der 50er Jahre mit botanischen
Seltenheiten bepflanzt. Sie bietet eine Ruhezone mit
Vogelvolieren und dem Wallgartenzentrum der
Arbeiterwohlfahrt mit Altenbegegnungsstätte, Kinde- und
Müttertreffpunkt und dem Zugang zum "Seniorenspielplatz" des
Schöninger Seniorenbeirats. |
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| An der Westseite
der Herrenstrasse liegen der frühere herzogliche Marstall
und die 1620 gegründete ehemalige fürstliche Apotheke. Die
schöne Fachwerkfassade ist noch von Isolierplatten verdeckt. |
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| An die
Herrenstrasse grenzt mit einer historischen Scheune aus dem
Jahre 1734 ein ehemaliges Rittergut der Familie Meyer, das
von den Besitzern bei besonderen Anlässen für
Veranstaltungen und Ausstellungen zur Verfügung gestellt
wird. Der Zugang zum Gut erfolgt von der Strasse Tränke oder
dem Burgplatz. Die Herrenstrasse endet an der Ecke
Burgplatz/Westendorf, an der einst das Stadttor die Stadt
vom westlich vorgelagerten Westendorf mit der 1766
abgerissenen St. Stephani - Kirche trennte. Hier verläuft
auch der im Jahre 2000 wieder hergestellte und neugefaßte
Mühlenbach, der im Klostergut entspringt und bis in das 19.
Jahrhundert hinein 12 Mühlen antrieb. |
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| Polizei:
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Aus der Herrenstrasse kommen
wir zum Burgplatz, der in den 70er Jahren aufgeschüttet und
umgestaltet wurde. Er wird im Westen beherrscht vom
Polizeigebäude mit zwei Nebengebäuden. Herzog Karl schenkte
das Grundstück 1763 dem Oberamtmann Freyenhagen, der darauf
1767 ein Wohnhaus mit zwei Nebengebäuden errichtet. Über dem
Hauseingang befinden sich die in Sandstein gehauenen Wappen
der Familie "Von Freyenhagen" und seiner Gemahlin. In dem
Haus lebte später der Instrumentenmacher Georg Karl Fr.
Grotrian, Mitbegründer der Klavierbaueranstalt
Grotian-Steinweg. Das Gebäude beherbergte bis 1973 das
Amtsgericht. |
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| Pumpenhaus:
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Das nördliche Nebengebäude ist
das ehemalige Gefängnis des Amtsgerichts. Es wurde 1997 von
der Stadt Schöningen erworben und dient als
Fremdenverkehrsbüro, Ausstellungsgebäude und Musikzentrum in
einem reizvollen Innenhof. Wir lassen nun den Blick über den
Burgplatz mit dem Pumpenhaus bis zum Marktplatz und dem
Alten Rathaus schweifen. Auf der südlichen Seite befindet
sich ein Geschäftshaus, das den Vorgängerbau, den
"Kanzlerhof" mit seinem schön gerundeten Zwerchgiebel
nachbildet. |
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| Palas:
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Im Norden befindet sich ein von
geschichtsbewußten Bürgern gestifteter Nachbau eines
Weichwasserbrunnens. Zwischen den beiden Torhäuschen und en
Mauern hindurch gehen wir nun nach Norden auf den Schloßhof.
Übersichtstafeln an den Schloßeingängen informieren uns über
das umgebende Gelände. Wir sehen linker Hand das unverputzte
Hauptgebäude des Schlosses, den Palas mit seinem
ausdrucksvollen Rennaissancetor im Stile der
Beschlagtechnik, gekrönt von barocken Voluten und auf der
rechten Seite, gelblich geschlämmt, den so genannten "Grauen
Turm" mit einem schönen Rennaissanceerker, honter dem die
Turmkapelle liegt. |
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| Grauer Turm:
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Das Schloss wurde 1350 von
Herzog Magnus als Grenzbefestigung gegen die Bistümer
Magdeburg und Halberstadt gegründet. Es bildet eine von Wall
und Graben umgebene quadratische Anlage. |
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| Schloßanlage: |
Seine größte Bedeutung erlangte
das Schloß zwischen 1568 und 1658, als es als Leibgedinge
von drei Braunschweiger "Herzoginnen während ihrer
Witwenschaft bewohnt wurde: 1568 bis 1575 Sophie von Polen,
Gemahlin Herzog Heinrich II des Jüngeren, Schwester des
polnischen Königs Sigismund II., 1613 bis 1626 Elisabeth von
Dänemark, Schwester des Dänenkönigs Christian IV., der 1626
im 30jährigen Krieg von Tilly bei Lutter am Barenberg
vernichtend geschlagen wurde und Mutter des "tollen"
Christian von Halberstadt. Beide ließen die Schlossanlage
erheblich umbauen. Von 1628 bis 1659 residierte hier
Anna-Sophie von Brandenburg, Gemahlin des 1634 verstorbenen
Herzogs Friedrich Ulrich. |
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| Schloßhof:
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Das Schloß diente danach als
Amtssitz, als Landesbefestigung und später bis 1970 als
Domäne. Die teilweise verfallenen Anlagen wurden ab 1978 von
der Stadt Schöningen aufgekauft und mit großem Bemühen, die
bauhostorische Substanz zu erhalten, ihrer heutigen
Verwendung zugeführt. Der Palas, der die fürstlichen
Wohngemächer und die Amtsverwaltung enthielt, dient jetzt
als Fest-, Theater- und Musiksaal und für
Gesellschaftsfeiern. Der Westflügel - "Gärtnerhaus" -
enthält Garderoben und Nebenräume des
Jugendfreizeitzentrums. Im Nordflügel - "Pferdestall" -
befindet sich das 1984 eröffnete Jugendfreizeitzentrum der
Stadt sowie der herzoginnen- und der Knappensaal, die für
gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen genutzt
werden. |
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| Das 1911 errichtete
Pächterhaus im Ostflügel diente bis 1970 als Wohnsitz des
Domänenpächters. Heute enthält es die Schloßgaststätte mit
zahlreichen Seminarräumen. Der Graue Turm an der Südostecke
enthält im 1. Obergeschoß die Turmkapelle mit Sterngewölbe,
dessen Schlußsteine die Symbole Jesu Christi und der vier
Evangelisten zeigen. An den Wänden wurden bei
Restaurationsarbeiten ausdrucksvolle
Scheinarchitekturmalereien des 19. Jahrhunderts gefunden und
wiederhergestellt. Die Kapelle dient jetzt als Empfangsraum
bei feierlichen Anlässen und vor allem als Trauzimmer. Im
nördlichen Teil des Ostflügels, dem Wachhaus, mit dem
Hausmannsturm befinden sich weitere Seminarräume und
Hotelzimmer. |
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| Barockgarten:
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Wir verlassen den Schloßhof
durch den westlichen Ausgang und biegen nach links ab. Hier
liegt der 1990 neu angelegte Barockgarten, der an die
Lustgärten der Herzoginnen erinnert. |
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| Schloßgarten:
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Vom Barockgarten aus gehen wir
um die Schloßanlage herum in den Schloßgarten. Hier sehen
wir im Westen das 1968 erbaute Gynasium Anna-Sophianeum und
im Norden den Volkspark. Unser Weg führt uns dann in
östliche Richtung durch die Teichanlagen, dem Gelände des
früheren Vorwerks, und wir beenden unseren Rundgang auf dem
Parkplatz am Schloß. |
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| Clus-Kirche:

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Außerhalb des Rundganges lohnt
eine Besichtigung der an der Bundesstrasse 244 in Richtung
Helmstedt liegenden kleinen Clus-Kirche. Die ehemalige
Marienkapelle ist ein spätgotischer Saalbau mit dreiseitigem
Apsisabschluß und wurde um 1485 erbaut. Die Ausstattung
einschließlich des Altaraufsatzes von 1620 soll aus der
ehemaligen Schloßkapelle stammen. Daneben befindet sich das
Fachwerkhaus der Alten Clus mit bemerkenswerten
Portalverzierungen, das seit dem Mittelalter dank
wohltätiger Stiftungen als Krankenanstalt diente. Daneben
erhebt sich der in mehreren Abschnitten errichtete mächtige
Bau der Altenheimstiftung Clus mit ihren Alten- und
Pflegeheim. |
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| St. Lorenz-Kirche:
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Im Westen oberhalb der Stadt
liegt eines der Wahrzeichen der Stadt, die ev.-luth. St.
Lorenz Kirche, eine Station auf den Reisewegen in die
Romanik. Sie wurde um 1120 von Augustiner Chorherren
gegründet. Das romanische Ostwerk mit Chor, zwei seltenen
Osttürmen und dem Querschiff stammt aus dieser Zeit. Es ist
durch den Kaiserdom in Königslutter beeinflusst worden. Im
15. Jahrhundert wurde das Langhaus nach einem Einsturz im
spätgotischen Stil mit einem Netzgewölbe neu errichtet. Nach
Westen schließen sich die im Volksmund "Himmel und Hölle"
genannten Kapellen mit der darüber liegenden Winterkapelle
an den Hauptbau an. Die Kirche wurde 1903 durch den
Braunschweiger Hofmaler Quensen einfühlsam im Stil der
Romanik ausgemalt. Sehenswert im Inneren sind auch das
eichene bildgeschnitzte Chorgestühl von 1480, die Bilder der
Leidensgeschichte Christi und die 1998 errichtete Orgel. Um
die Kirche wurde seit 1996 ein "Bibelgarten" angelegt, in
dem zahlreiche der über hundert in der Bibel erwähnten
Pflanzenarten zu sehen sind. Die Hinweisschilder sind
hebräisch und deutsch beschriftet. |
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| Golfanlage:
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Unmittelbar an die St.
Lorenz_Kirche grenzt das Klostergut St. Lorenz. Der
landwirtschaftliche Betrieb ruht. Das frühere Pächterhaus
dient dem Schöninger Golfclub als Clubhaus. Im Westen hinter
der Mauer erstreckt sich der Golfplatz. Zur Kirche hin
schließen sich die später für landwirtschaftliche
Verwendungen umgebauten ehemaligen ANlagen des Klosters,
insbesondere Kreuzgang und Konvent an. Besichtigungen sind
nach Abstimmungen mit dem Golfclub oder dem Verkehrsamt
möglich. |
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| St. Marienkirche:
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Besichtigenswert ist auch die
1907 errichtete neugotische katholische St. Marienkirche an
der Anna-Sophien-Strasse. |
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| Badezentrum Negenborn:
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Nicht nur die 115 m lange
Riesen-Wasserrutsche macht einen Besuch im Badezentrum
Negenborn in Schöningen lohnenswert. Die 8 x 50 m
Schwimmbahnen sind wettkampftauglich. Eine Fülle von Sport-,
Spiel-, Bade- und Ruhezonen, natürlich alle
behindertengerecht, bieten dem Gast eine individuelle
Auswahl. Ob Whirlpool mit 38° Wassertemperatur, Dampfbad mit
wohltuenden ätherischen Ölen, finnische Sauna bei
Temperaturen von 80 bis 90° oder Solarium während der
Wintermonate, hier finden Sie alles für Ihr körperliches
Wohlbefinden. Natürlich ist mit der modern angelegten
Cafeteria auch für den kleinen und großen Hunger gesorgt. Im
Sommer lädt die großflächige Liegewiese mit schattigen und
sonnigen Plätzen zum Sonnenbaden unter blauem Himmel ein. |
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